Kuba Präsidenten - Bartolomé de Jesús Masó Márquez

Kuba Präsident,Kuba Regierung

Bartolomé de Jesús Masó Márquez

kubanischer Freiheitskämpfer für die Unabhängigkeik

Bartolomé de Jesús Masó Márquez, geb. am 21. Dezember 1830 in Yara (Kuba) gest. am  14. Juni 1907 in Manzanillo.Maso war ein kubanischer Freiheitskämpfer und kämpfte für die Unabhängigkeit gegen die Kolonialmacht Spanien und später Präsident der „Republik unter Waffen“.

Geboren wurde Maso auf eine Bauernhof im Gebiet Yara, einige Jahre später zog er mit seiner Familie in die Küstenstadt Manzanillo. Sein Vater war Katalane (Spanien), seine Mutter stammte aus Bayamo (Kuba). Die Schule besuchte Bartolomé in einem Dominikaner-Kloster. Schon als Jugendlicher faszinierte ihn der Handel, während er sich in der Freizeit der Literatur widmete, daneben dichtete er Verse. In verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften von Manzanillo, Bayamo und Santiago de Cuba erschienen einige seiner Gedichte. Im Jahr 1851 protestierte er in einer öffentlich abgehaltenen Rede gegen die Hinrichtung von Narciso Lopez auf der Garrotte, seit diesem Ereignis stand er unter dauernder Beobachtung seitens der Behörden Spaniens.

Verschwörung gegen die spanische Kolonialmacht

Carlos Manuel de Céspedes, zusammen mit Francisco Vicente Aguilera begannen im Jahr 1867 an der Verschwörung gegen die spanische Kolonialmacht teilzunehmen mit dem Ziel, Kuba auf den Weg in die Unabhängigkeit zu führen. Einer der ersten Teilnehmer war Maso, er schloss sich der Bewegung an und schwor ewige Treue in dieser Sache. Am 10.Oktober 1868 entschloss er sich zusammen mit seinen zwei Brüdern sich auf den Weg zu machen, im Gepäck die Flagge der Rebellen. Auf der Hacienda La Demajagua von Céspedes trafen sich die Beteiligten und nahmen dort am erfolglosen Aufstand von Yara („Ruf von Yara“) teil.

Maso nahm auch am Angriff und der erfolgreichen Einnahme von Bayamo teil, ebenso an den Befreiungskämpfen in Jiguani, Bermeja, Baguano und Rejondon sowie einigen anderen Orten.

Dies zeigte auf eindrückliche Art und Weise, wie mutig und entschlossen Maso war.

Bald nach dem Tod von Céspedes wurde Maso zum Repräsentanten des „Departamentos Oriente“ gewählt. Der spätere Präsident Tomas Estrada Palma und gewählter Delegierter der „Partido Revolucionario Cubano“ benannte Maso nach dem Tod des Nationalhelden José Marti zum Kriegssekretär. Einige Zeit später, als Estrada Palma im Gefängnis  sass, kehrte Maso wieder zur Miliz zurück und nahm einen Platz in der Armee ein. Als Befehl gebender Brigadegeneral der Einheit von Manzanillo wurde Maso von den Ereignissen von Zanjon überrascht, doch er schwor niemals der Idee der Unabhängigkeit ab, obwohl er in Yara kapitulieren musste.

Im Jahr 1879 wurde Maso zusammen mit Ismael Céspedes und dem Obersten der Armee ins Gefängnis gesperrt. Als erstes sass Maso im Castillo del Morro bei Santiago de Cuba ein, dann später im Castillo de Santa Catalina in Puerto Rico. Schlussendlich wurde er dann in ein spanisches Gefängnis in Cadiz überführt.

Als er später wieder frei war, besuchte er als erstes Barcelona, der Weg zurück nach Kuba führte über England, Italien Frankreich und die Schweiz.

Unabhängigkeitskrieg

Als der kubanische Unabhängigkeitskrieg am 24. Februar 1895 begann, übertrug seiner schweren Krankheit wegen Guillermo Moncada das Kommando über die Aufständischen im Oriente an Maso, bis die Generalmajore Antonio Maceo und Maximo Gomes ankamen.

Der Kampf um Masos Einheit begann in Bayate, noch am Vorabend des 19 Mai 1895 verbrachte Maso zusammen mit José Marti welcher am nächsten Tag in der Schlacht bei Dos Rios fiel. Auf seinem schneeweissen Pferd soll Marti erschossen worden sein.

Im Jahr 1895 wurde Maso von der „Asamblea de Jimaguayu, der konstituierenden Versammlung der Revolutionäre in Jimaguayu zum Vizepräsidenten der „Republik unter Waffen“ gewählt.

Nach rund zwei Jahren, am 30. Oktober 1897 tagte die Regierung der Revolutionäre in La Yaya, wo Maso zum Präsidenten der Republik Kuba gewählt wurde. Bis ins Jahr 1898 war Maso Präsident, denn bei den Wahlen zur ersten Präsidentschaft der unabhängigen Republik Kuba im Jahr 1901 trat er gegen Tomas Estrada Palma an, doch er zog seine Kandidatur auf Druck der USA zurück.

Der Verfassungs-Zusatz, das sog. „Platt Amendment“ sicherte den USA ein ständiges Interventionsrecht.

Bartolomé Maso fand seine letzte Ruhe am 14. Juni 1907 auf dem städtischen Friedhof in Manzanillo.

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