Kuba Zeitungen

Kuba Zeitungen

Die kubanische Presse

Zwei der wichtigsten Tageszeitungen auf Kuba sind "Juventud Rebelde" (= die rebellische Jugend) sowie die "Granma", benannt nach der Provinz Granma (=engl.:  Grand Ma, deutsch ' "Grossmutter'), welche seinerseits nach der Motorjacht benannt wurde, welche die mehr als 80 Rebellen unter der Führung von Fidel Castro nach Kuba zurückbrachte.

Granma offizielle Zeitung der Partei auf Kuba

Die Zeitung "Granma" ist die offizielle Zeitung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas.

Im Jahre 1965, am 4 Oktober erschien die allererste Ausagbe der "Granma". Entstanden war die Zeitung aus der Fusion zweier Zeitungen, einerseits aus der "Revolucion", das Organ der Bewegung des 26. Juli (M-26 -7), die revolutionäre Organisation, welche von Fidel Castro geführt wurde sowie die "Noticias de Hoy" aus dem Jahre 1938. Diese Zeitung war das offizielle Organ der Sozialistischen Volkspartei Kubas. Nach dem Sieg der Kubanischen Revolution im Juli 1961 fand die Fusion beider Organisationen statt.

Die Zeitung "Granma" erscheint täglich, die Auflage beträgt 500'000 Exemplare, zusätzlich gibt es seit dem 20. Februar 1966 eine wöchentliche internationale Ausgabe, welche in verschiedenen Sprachen erscheint, so u.a. in Englisch, deutsch, französisch, italienisch. Sie wurde zunächst unter dem Namen "Granma weekly review" und erst seit 1991 "Granma Internacional" verkauft.

Alle Artikel der "Granma" werden parallel auch Online im Internet veröffentlicht (http://de.granma.cu/). 

Veröffentlicht werden zudem oft offizielle Bekanntmachungen der kubanischen Regierung. Die kubanische Ausgabe der "Granma" wird täglich (Ausnahme Sonntag) gedruckt, der Umfang beträgt 8 Seiten, seit März 2008 umfasst die Zeitung (Freitag) 16 Seiten. Sie enthält auch Beiträge aus dem Ausland, so widmete sich eine Ausgabe der Fussball-Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland.  

Ab dem März 2008 wurde eine Leser-Rubrik eingerichtet, wo die Kubaner die Möglichkeit haben, Kritik an schlecht funktionierenden Behörden anbringen können. Doch die Kritik an der Partei werden nicht geduldet, wenn sie gegen die Linie der Partei verstossen.

Juventude Rebelde

Übersetzt heisst diese kubanische Tageszeitung "rebellische Jugend" und wird vom kommunistischen Jugendverband Kubas (UJC) (= Union de Jovenes Comunistas) herausgegeben.

Im Jahr 1965, am 21. Oktober kündigte Fidel Castro auf dem 5. Jahrestag der Integration der kubanischen Jugend in den revolutionären Prozess das Erscheinen einer neuen Tageszeitung speziell für die Jugend an. So sprach Castro mit einigen Vertretern der UJC aus den verschiedenen Provinzen, bald danach wurde die Gründung der Tageszeitung beschlossen. Bereits am 22. Oktober erschien die erste 16-seitige Erstausgabe mit einem farbigen Titelbild. Bis ins Jahr 1966 erschien die "Juventude Rebelde in diesem Format. Danach erhöhte sich die Auflage auf 80'000 mit 8, 10 und 12 Seiten. Die Tageszeitung erschien damals in 2 Ausgaben, eine in Havanna am Abend, die andere Ausgabe am Morgen in ganzen Rest des Landes.  

Zugunsten einer landesweiten Ausgabe wurde im Jahr 1969 die Samstagausgabe aufgegeben. Im selben Jahr wurde die nationale Korrespondenz-Schule der "Juventude Rebelde" gegründet. So wurde die Berichterstattung von jeder kubanischen Provinz ermöglicht.

Im Jahr 1969 erschien die Tageszeitung in 3 Editionen: eine für Havanna eine andere für die damaligen Provinzen Camagüey und Oriente und eine für den Rest der Insel.

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