Santiago de Cuba Plätze & Parks

Kuba Santiago de Cuba Plätze und Parks
Auf dem Parque Manuel Cespedes im Zentrum von Santiago de Cuba

Stadtplätze von Santiago de Cuba 

Historische Bedeutung der Stadtplätze

Das Leben der Einwohner von Santiago de Cuba und in vielen anderen Städten findet hauptsächlich auf den Strassen und vor den Türen statt. Meist nur, wenn genügend Schatten vorhanden ist. Vermutlich sind die Entbehrungen der letzten 40 Jahre Grund genug, um den Stadtplätzen eine solch grosse Bedeutung zukommen zu lassen. Die freien und offenen Markt-und Versammlungsplätze nehmen eine wichtige Funktion im gesellschaftlichen Leben der Kubaner ein. Bedeutungsvoll sind sie geworden, da sie historisch gewachsene Freiflächen im Zuge der kubanischen Geschichte waren und es noch immer sind. Nicht ohne Gründe sind in allen noch so kleinen Städte die Plätze und Märkte das Zentrum täglichen Lebens und werden daher besonders gehegt und gepflegt.

Heute sind es Plätze mit meist schattenspendenden Bäumen, Sitzbänken, Brunnen und Büsten von Revolutionären, für Touristen sind es ideale Momente, um Inne zu halten und dem Treiben zuzuschauen.

Santiago de Cuba war eine der ersten Städte im 16. Jahrhundert, welche auf Kuba gegründet wurde. Bis heute ist sie eine der maleristischen Städte auf Kuba. Viele Gebäude und Gassen der architektonischen Vergangenheit erzählen die bewegte Geschichte der Stadt.

So sind es die Plätze, welche am meisten die Geschichte von Kuba erzählen, denn jeder Platz in der Stadt hat eine besondere Bedeutung oder ist einer wichtigen Person der Geschichte Kubas gewidmet. Meist tragen sie Namen von grossen verehrten Freiheitskämpfern. 
 
 

Parque Cespedes -  das Zentrum der Stadt 

Der Parque Cespedes - der Puls der Stadt Santiago de Cuba ist ganz im kolonialen Glanz verblieben. Dieser Platz ist umgeben von vielen interessanten Gebäuden, dadurch verbindet der Platz koloniale Leckerbissen mit viel Kultur und Geschichte. Der Tourist findet hier viele Geschäfte für Badeferien, Parfümerien, ein Kiosk und einige Tour-Operators, welche Ihnen für die Planung Ihrer Ferien gerne behilflich sind (Autovermietung, Flugtickets etc).

Im Zentrum des beliebten und lebendigen Park findet der Besucher die aus Marmor gehauene Büste des bekannten Freiheitshelden Carlos Manuel Cespedes. Ihm, dem Vater des Vaterlandes ist dieser Ort gewidmet, denn früher war der Parque ein reiner Exerzierplatz für das Militär, wurde später zu einem Marktplatz und danach zum Platz der Verfassung „umfunktioniert“, bis er zu dem wurde, was er heute ist: ein Ehrenmahl des Freiheitskämpfers .

Was findet der Besucher rund um den Parque Cespedes ?

Unübersehbar und bestimmend thront die Kathedrale über dem Park, eine Engel über dem Eingang der Kathedrale überschaut und bewacht den Parque Manuel Cespedes, somit ist diese monumentale Kathedrale eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.   

Links neben der Kathedrale befindet sich das schöne und exklusive Hotel Casa Grande, direkt daneben steht ein altes koloniales Gebäude, welches einige Galerien und Kunstausstellungen zeigt.

Gegenüber der Kathedrale liegt das Rathaus von Santiago de Cuba, leider für Touristen gesperrt.

Schräg gegenüber dem Rathaus findet man das Casa Velazquez, welche das sehenswerte Museo de Arte Colonial beherbergt, welches sehr anschaulich die Zeit der Entdeckung Kubas informiert.

Es lohnt sich, ein paar Tage einzuplanen, um Santiago de Cuba mit all seinen Facetten kennen und entdecken zu können. Gegenüber den Touristen sind die Bewohner sehr aufgeschlossen, man kommt so schnell mit ihnen in Kontakt. Sie sind auch gerne bereit, dem Besucher die Altstadt zu zeigen.

Direkt am Platz befinden sich mehrere Kunstausstellungen, Bars, Restaurants, und Discos, sowie das Casa de la Trova, das Casa de la Musica, Casa Artex, der Club 300 sowie viele andere Lokale und Discos, welche nur einen Steinwurf entfernt zu finden sind.

Nicht zu vergessen ist,  dass die Stadt während der Kubanischen Revolution eine zentrale Rolle zur Befreiung und Vertreibung des verhassten Batista-Regimes gespielt hatte. Die eigentliche Befreiung begann mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne (Cuartel Moncada), welche jedoch in einem Desaster für die „Revolutionarios“ endete.

Die ehemalige Kaserne kann man besuchen, ein Museum befindet sich im markanten Gebäude und zeigt mit eindrücklichen und bedrückenden Bildern die Gräueltaten der Batista-Diktatur.

Mercado Ferreiro

Nahe vom Zentrum, direkt am grossen Kreisverkehr befindet sich der grosse Lebensmittelmarkt. Der Mercado Ferreiro befindet sich auf einem Platz mit Gebäuden, welche neben einem grossen Park-und Veranstaltungsplatz liegen. Der Markt findet täglich statt, hier werden Lebensmittel aller Art angeboten und verkauft, d.h. all jene Lebensmittel, die typisch kubanisch sind und auch gerade verfügbar sind. Die farbenfrohen Angebote übertreffen bei weitem die Angebote aller anderen Märkte.

Die Waren sind alle in Peso cubano angeschrieben, also die einheimische Währung neben dem Peso convertible (CUC). So erstaunt es nicht, dass die Verkäufer den Touristen die Wahre zu diesem CUC anbieten, denn dadurch verdienen sie ein Mehrfaches. Da heisst es also genau hinzuschauen und wenn nötig den Verkäufer bestimmt aber höflich darauf hinzuweisen, dass man eben mehr weiss wie’s eigentlich funktioniert. Man erntet ein Lächeln und dann klappt’s denn auch!

Böse sein kann man ihnen nicht, denn ein solches Geschäft kann einen ganzen Monatslohn bedeuten, der Wechselkurs CUC : Peso cubano ist in etwa  1:25 !

Die hier feilgebotenen Obst-, Gemüse-, Brot- und Fleischsorten sind frisch und haben eine ausgezeichnete Qualität. Oftmals werden erst grosse Stücke vom Tier verkauft, erst danach wird das Tier vor Ort geschlachtet.

Plaza de Dolores in Santiago de Cuba

Dieser Platz ist einer der beliebtesten Orte in der Altstadt, er ist nur unweit des Parques Manuel Cespedes zu finden. Viele bequeme Bänke laden zum Verweilen ein, dies sind Orte, wo der Besucher beste Möglichkeiten hat, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.

Viele Bäume spenden Schatten, daher halten sich viele Bewohner auch während der Mittagszeit im Park auf. In der Mitte des Platzes steht die Statue auf einem Marmorsockel des aus Bayamo stammenden Freiheitskämpfers Francisco Vicente Aguilera.

Um den Platz herum befinden sich einige sehr schöne Restaurants  wie die „La Taverna de Dolores“, Bars, z. B. Cafeteria la Isabelica und ein grosses offenes MC Donald - Imitation, z.B. Cafeteria Piropo.

Die traditionellen Lokale befinden sich meist in Gebäuden aus der Gründerzeit.

Plaza Marte

Östlich der Plaza Dolores findet man die Palza de Marte. Dieser Platz aus dem 19. Jahrhundert ist von historischer Bedeutung für Kuba. Während der Kolonialzeit wurden  unter General Machado auf diesem Platz einige Todesurteile vollstreckt. Im Zentrum steht eine grosse Säule, welche zur Feier der kubanischen Unabhängigkeit aufgestellt wurde.

Calle Padre Pico im Viertel Tivoli

Eine der wohl bekanntesten Strassen von Santiago de Cuba befindet sich im Stadtviertel Tivoli, nördlich vom Hafen gelegen.

Dort sind viele aus der Kolonialzeit stammenden Gebäude zu sehen, erhalten geblieben ist auch ihr Charme. In den kühleren Abendstunden laden die Strassenzüge und verwinkelten Gassen zum spazieren ein.

In diesem Viertel führ die Calle Padre Pico über die nicht enden wollenden Anzahl Treppenstufen von der Unterstatt hinauf zur Oberstatt, oben erwartet einem eine schöne Aussicht über die Dächer der Stadt.
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