Reisen und Ethik

Ethik,Reiseethik Kuba weltweit

Gedanken zur Reiseethik

Reiseethtik - Toleranz und Respekt - wir reden viel und oft davon... nur wie gehen WIR damit um?  Wir möchten hier unsere ganz persönlichen Gedanken zu diesem Thema festhalten

Offene Augen und Ohren können dazu beitragen, dass unsere Welt ein wenig besser wird !
 

Rücksichtnahme

Wer sich gut und intensiv über sein Reiseziel informiert, wird auch versuchen, die Lebensweise der Bevölkerung zu verstehen und zu zu respektieren. Nur so ist es möglich, mit der einheimischen Bevölkerung und deren Kultur in direkten Kontakt zu kommen, allerdings nur, wenn es diese Menschen auch wollen! Wichtig ist, dass wir uns anpassen und nicht die Bevölkerung uns diesen Gefallen macht! Rücksichtnahme ist der wichtigste Punkt der Reiseethik!  
 

Geduld

Wer viel herumreist wird vermutlich früher oder später abgelegene Länder bereisen und dabei feststellen, das Zeit oftmals eine ganz andere Bedeutung hat als bei uns. Stress, Hektik und Pünktlichkeit sind in vielen Ländern kaum von Bedeutung oder gar unbekannt. Gerade deswegen bietet sich uns die Möglichkeit, dank der unterschiedlichen Zeitbegriffen der Völker und deren Lebensrhyhthmus zu erleben. Es oft so, dass wir den Menschen mit Ungeduld begegnen und dabei ein Kopfschütteln und Verständnislosigkeit ernten oder stossen gar auf Ablehnung.
 

Verständigung

Wer hat sich nicht schon mal über sich geärgert, weil er die Sprache des Landes nicht versteht und/oder spricht!  Schon ein paar Brocken wie "Danke", "guten Tag" machen Begegnungen schon viel einfacher, denn nicht nur wir wollen mehr über das Gastland erfahren, sondern auch die Einheimischen wollen doch meist auch etwas über den "Fremden" erfahren, so in etwa "woher kommst Du", "wie heisst Du" oder auch "hast Du Familie"  etc. 

Zu erwarten, dass alle Menschen so reden, dass wir es verstehen wäre anmassend!
 

Fotogarfieren

Das richtige Verhalten beim Fotografieren kann Missverständnisse und Probleme verhindern, sind doch diese Menschen keine Zootiere hinter Gitter! Abgesehen davon kann wildes drauflos fotografieren die Gefühle der Menschen verletzen. Sind wir doch ehrlich: haben wir es gerne wenn wir ungefragt von wildfremden Menschen fotografiert werden? Also wenn Du Menschen fotografieren willst und sie es bemerken - bitte vorher um Erlaubnis fragen. Wenn Sie nicht wollen, dann akzeptiere das NEIN!

Speziell in ländlichen Gegenden, an religiösen Zeremonien oder bei Inselbevölkerungen kann dies ernsthafte Folgen haben. Wir dürfen uns dann nicht wundern, wenn uns Abneigung, ja sogar Hass entgegenschlägt!   

Kleidung

Immer wieder wundere ich mich, in welch sauberen Kleider weltweit die Menschen anzutreffen sind. Insbesondere in Entwicklungsländern aber auch auf  Kuba werden saubere Kleider stets positiv bewertet.

In Ländern Asiens und Afrika werden ärmellose Shirts oder durchsichtigen Blusen bei Frauen nicht gerne gesehen. In gewissen Ländern kann dies geradezu ein Aufforderung sein für das männliche Geschlecht. Abgesehen davon ist Nacktbaden an öffentlichen Stränden ausserhalb von Europa nicht geduldet oder verboten.

Eine grobe Unsitte ist es auch, an öffentlichen Stränden Oben-ohne herumzulaufen oder gar ganz ohne Kleider.

Wenn der Reisende sich vorher informiert, weiss er auch, dass kurze Hosen, knappe T-Shirt und Schuhwerk absolut ein Tabu sind, wenn man heilige und religiöse Stätte besuchen will, seien es Kirchen, Schreine, Stupas,Tempeln oder Moscheen!
 

Kinderprostitution

Dies sind die schlimmsten Auswüchse der Menschheit !  Schätzungsweise werden gegen 2 Millionen Kinder sexuell aufs schändlichste ausgebeutet, nicht zu vergessen jene Kinder, welche unter schlimmsten Verhältnissen schuften, oft zum Wohlergehen der westlichen Welt.

Was kannst Du machen? "Hinschauen und nicht wegschauen"

Ganz konkret: auf der Seite von FEDPOL ist ein Meldeformular für Hinweise bei Verdacht auf Kindersextourismus aufgeschaltet.

Falls Du Zeuge eines klaren Tatbestandes bist, ermuntere ich Dich den Fall zu melden.
 

Drogen

Es wissen eigentlich Alle: Drogenbesitz- und Handel werden in vielen Ländern hart bestraft, dies kann in einigen Ländern zur Hinrichtung oder zu lebenslänglichen Haftstrafen führen.Selbst sog. "weiche" Drogen wie Marihuana und Hanfsamen können mehrjährige Haftstrafen zur Folge haben. Also: Hände weg ! So auch in Kuba gibt es harte Strafen für Drogenbesitz und Handel !